Vor ein paar Tagen habe ich meine erste Lesekatzen-Buchbox erhalten, und zwar die Sonderbox „Märchen der 3. Art“. Ich mag Märchen sehr gerne und finde sie besonders spannend, wenn sie in moderne oder gar futuristische Zeiten verlagert werden. Daher hat mich das Thema gereizt und ich habe den Bestellknopf gedrückt. Zuvor hatte ich die Box eine Weile unter Beobachtung, es war aber lange keine dabei, die mich ausreichend angesprochen hätte. Immerhin kostet die Box 29,95 Euro zuzüglich 4,20 Euro Versand. Der Preis ist in meinen Augen völlig in Ordnung, wenn ich aber nicht schon beim Thema denke „Wow, das könnte cool werden“, ist mir das Risiko eines Fehlgriffs zu hoch.

Kommen wir nun zum Inhalt der Box:

Nach dem Öffnen des Pakets sieht man zunächst nur die Karte, auf deren Rückseite Infos zum Inhalt stehen. Also am besten direkt zur Seite legen, sonst nehmt ihr euch selbst die Spannung beim Auspacken, und das muss ja nicht sein.

Unter der Karte und dem Papier verbargen sich ein Buch und ein paar wunderbare Schätze, die mir ausnahmslos gefallen haben. Was für eine Freude, dass meine leise Skepsis unbegründet war. Insgeheim hatte ich nämlich ein wenig Angst vor einem totalen Fehlgriff. Ich bin eben eine kleine Pessimistin ;-). Aber ich wurde sehr positiv überrascht.

 

In der kleinen Wunderlampe wohnt leider kein Dschinn, aber sie sieht immerhin hübsch aus :-). Wo der Zusammenhang zum Thema „3. Art“ ist? Das verrät die Spolierkarte: Es gibt wohl eine Theorie, dass Disneys Aladdin eigentlich in der Zukunft spielt. Verrückte Sache! Ich habe davon ehrlich gesagt bisher noch nichts gehört, aber wenn ich den Film mal wieder anschaue, werde ich ihn mit ganz anderen Augen betrachten.

Die Jelly Beans durften eine Reise durch die Dunkelheit der Speiseröhre antreten und warten nie wieder gesehen ;-). Die Kühlschrankmagneten hängen da, wo sie hingehören, und eines meiner Kissen ist auch neu bezogen. Die lustigen hellblauen Teile in der kleinen Plastiktüte sind übrigens Star Wars-Ausstecher mit Stempel. Viele Kekse backen ich muss ;-).

Der Mittelpunkt der Box: Das Buch

Ich finde es super, dass das Buch noch einmal zusätzlich verpackt ist. So ist der Überraschungsfaktor gleich noch etwas höher. Mir fiel sofort auf, dass es relativ dünn ist. Das ließ meine Neugier noch etwas steigen. Der Trend scheint mir ja eher hin zu dicken Wälzern zu gehen, während ich selbst es durchaus schätze, wenn ein Buch eine überschaubare Länge hat und auch wenn ich wenig Zeit habe in ein paar Tagen durchgelesen ist. Als ich das Buch dann endlich aus dem Packpapier befreit hatte, kam der zweite Begeisterungsschwung. Eine Anthologie, wie toll! Kurzgeschichten für zwischendurch schätze ich sehr, allerdings gibt es selten Sammlungen, die thematisch meinen Geschmack betreffen. Nun habe ich fünf futuristische Märchen, die ich locker mal zwischendrin lesen kann.

„Das Schiff, das nie hätte gebaut werden dürfen“ umfasst in der Hardcover-Version 165 Seiten und ist im Machandel-Verlag erschienen.